Narrenbaumstellen Donaualtheim

Auszug aus der Donauzeitung:

Der Narrenbaum als Glücksbringer

Donaualtheimer Zunft der Bärentreiber stellte Symbol der Fruchtbarkeit auf

Närrische Grüße von Stadtpfarrer Wolfgang Schneck gab es am vergangenen Samstagnachmittag in Donaualtheim beim Aufstellen des Narrenbaumes der Bärentreiber-Zunft durch Zunftmeister Rudi Mauritz für den Durahaufa Mindelheim. Dort war der heutige Dillinger Stadtpfarrer nämlich früher einmal als „Schreddale“, also maskierter Hästräger, aktiv.

Neben dem Durahaufa waren weitere 15 Narrenzünfte, Fanfarenzüge und Guggamusikgruppen in den Dillinger Stadtteil gekommen, um beim Setzen des Baumes dabei zu sein. Wie ein kleiner Narrensprung mutete der Marsch vom Vereinsheim zum Dorfplatz an. Schaurige Hexen und schöne Masken gingen einträchtig nebeneinander. Mit dabei waren die Ipfkracher, die Hermaringer Dorfhexa, die Hochwanger Schilfgräbsler, die Heidenheimer Felsenhexen, die Offinger Muasgutt’r, die Günzburger Blechbätscher, die Haldenwanger Furzafang’r, die Waihgoi-Hexen aus Lauingen, die Sieben Schwaben aus Türkheim, die Bachtal-Hexen, die Tschasibo-Hexen aus Gundelfingen und die Fanfare-Brass-Band aus Lauingen. Aber auch die Muttergesellschaft Hallo Wach gab den Bärentreibern mit kleinem und großem Hofstaat sowie Tänzerinnen und Tänzern die Ehre.

Zehn Mann waren nötig, um den Baum als Zeichen der Fruchtbarkeit mit Kranz, bunten Bändern, einer Bärentreiberpuppe, Dreschflegel und Heugabel mithilfe von drei hölzernen „Scheren“ aufzurichten, was Zweiter Bürgermeister Franz Jall lobend registrierte. Er wies darauf hin, dass es Glück bringe, wenn man den Baum berührt oder sich darunter küsst. Wie viele der Aktiven und Zuschauer das anschließend ausprobierten, ist nicht bekannt.


Der Narrenbaum als Glücksbringer – weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/dillingen/Der-Narrenbaum-als-Gluecksbringer-id28500717.html
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